2000 - 2009
Leitung: Christine E. Gottschalk-Batschkus
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Angaangaq Lyberth, Grönland
selbst Ältester seines Volkes ist vom Ältestenrat geschickt worden, uns ihre Botschaften und Lehren zu überbringen. Er selbst stammt aus einer traditionellen Heiler-Familie aus Kalaallit-Nunat im Norden Grönlands. Die Magie der Windtrommel, der Qilaut, erzählt in Geschichten und Gesängen von der Jahrtausende alten Kultur der Kalaallit-Inuit, einer friedfertigen Kultur, die keinen Krieg kennt. Sie fordert uns auf, den Abstand zwischen unseren Herzen zu überwinden und unser Leben mit mehr Leidenschaft und in praktischer Spiritualität zu leben. Aus der Perspektive von der Nordkappe der Erde betrachten die Kalaallit den Lauf der Welt mit anderen Augen und geschärfter Wahrnehmung. Sie erleben die Auswirkungen der Industrialisierung hautnah mit dem Abschmelzen der Polkappe. Um diese alarmierende Erwärmung aufzuhalten müssen wir das Eis in unseren eigenen Herzen schmelzen, so sagen sie. Zu keiner Zeit hat Mutter Erde die Aufmerksamkeit ihrer Kinder mehr benötig als jetzt. |
| Max Amann, Dr. rer.nat., München
ist Diplomchemiker und Heilpraktiker in eigener Praxis, sowie Mitbegründer der Arbeitsgemeinschaft „Natura Naturans - Traditionelle Abendländische Medizin“. Seine Schwerpunkte sind die Kräuterheilkunde, Homöopathie, Alchemie und Astromedizin. Sein besonderes Anliegen ist die Verbindung von traditionellem Wissen mit neuzeitlichen Erkenntnissen in der Medizin und ihren Grenzgebieten. |
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| Claudine Lightfoot Chiefstick, U.S.A.
"Old Lady White Thunder Bird Woman", der Name des weiblichen Oberhauptes und Hüterin des geheimen und spirituellen Wissens im Ältestenkreis der Stammes-Frauen. Mütterlicherseits stammt sie vom letzten Stammeschef der Assiniboine, väterlicherseits ist sie die Tochter des letzten Stammeschefs der Cree Indianer, Little Bear. Old Lady White Thunder Bird Woman wird über den Weg zu Stärke, Weisheit, Wissen und Spiritualität sprechen, dem Weg der ursprünglichen Völker im Geist von Mutter Erde und ihren Gesetzen zu leben. |
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Maria Elisabeth, Medium, München |
| Jörg Fachner, Dr. rer. med. Dipl. Päd. , Witten-Herdecke
Senior Research Fellow am Lehrstuhl für Qualitative Forschung in der Medizin an der Universität Witten-Herdecke. Forschungsservice für Musiktherapie und Editor des Online-Journals "Music Therapy Today". Schwerpunkte: Jugendkulturen, Popularmusikforschung, Bewusstseinsforschung, Improvisation, Musikphysiologie, Musikpsychologie, Cannabis als Medizin für Hörschädigungen, Psychiatrie, Neuro-Imaging, Promotion über Cannabis und Musikwahrnehmung. |
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Maria Gavrilenko, Professorin für Sprachen, Kasachstan |
| Leslie Gray, Dr., U.S.A.
Die nordamerikanische Indianerin hat bei Medizinmännern und Ältesten gelernt und ist Psychologin und Direktorin und Gründerin des Woodfish Instituts. Sie setzt sich für eine neue Vision des Gesundheitssystems ein und verkörpert sie zugleich – die Integration von ursprünglichen Heilmethoden und moderner Medizin. Dr. Gray hat eine Praxis in San Francisco und unterrichtet an verschiedenen Universitäten wie z.B. an der University in Berkeley und dem Institute of Transpersonal Psychology. |
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Don Pedro Guerra Gonzales, Schamane, Peru
Don Pedro wurde von seinem Vater, der in der Tradition der Stammeskultur der Mayorunas steht, von Kindesalter an in den Urwald mitgenommen und in die Pflanzenheilkunde eingewiesen. Mit 22 Jahren entschied sich Don Pedro den Weg eines Curanderos zu beschreiten. Zwei Jahre lang verbrachte er im peruanischen Urwald in völliger Isolation, in der eine bestimmte Diät und strenge Abstinenzregeln eingehalten werden müssen. In seinen Träumen und Visionen trat er in Kontakt zu den Pflanzengeistern, insbesondere zu den mächtigen Baumgeistern. Seine schamanische Kraft und sein Wissen hat er durch die Bäume erhalten, darum zählt er auch zu der Gruppe der Paleros, den „Baumschamanen“ oder „Baumwissenden“. Seitdem arbeitet Don Pedro in seinen Heilungszeremonien auch mit anderen Meisterpflanzen und deren Pflanzengeistern, die ihm ihr Wissen in weiteren Zeiten der Diät und Abstinenz offenbart haben. |
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Indra Gurung, Schamane, Nepal |
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Mohani Heitel, Dr. med., Frankfurt a.M.
stammt aus Nord-Indien. Ärztin für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren und Psychotherapie. Die Beschäftigung mit Naturheilverfahren und ganzheitlichen therapeutischen Ansätzen waren Anlass, sich mit traditionellen Heilverfahren Asiens auseinander zu setzen und auch künstlerische und philosophische Aspekte in erweiterte Therapiekonzepte mit einzubeziehen. Ihre Forschungs- und Praxisansätze gelten den indischen Mantren, den Ursilben des Sanskrit, die im direkten Zusammenhang zu dem psychischen und physischen Geschehen des Organismus stehen. Mantren enthalten subtile Informationen und wirken über den Resonanzweg, d.h. sie regen die Resonanzträger zu einer Eigenschwingung an und können daher subtile Prozesse der Selbstheilung in Gang setzen. |
| Gabriele Herzog-Schröder, Dr. phil., München
ist Ethnologin in München. Forschungsschwerpunkte: Ethnologische Praxis (Feldforschung), Genderethnologie, Ethnologie des Körpers, Schamanismus, Orale Tradition (u. Geschichte), Visuelle Anthropologie, Museumsethnologie; regionaler Schwerpunkt: Südamerikanisches Tiefland / Amazonien, Venezuela. Ihr Interesse gilt dem Thema “Person, Körper und Körperlichkeit”. |
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| Jostoichüü Sandschmajtaw, Mongolei
Heiler und Arzt aus der Provinz Chowd, Westmongolei. Er wuchs als Nomadenkind des Ölt-Stammes in einer Jurte in der Westmongolei auf. Als junger Mann ging er zum Studium der Schulmedizin und der traditionellen Heilmethoden in die Landeshauptstadt Ulaanbaatar. Heute arbeitet er in eigener Praxis vor allem als traditioneller Heiler der nomadisch-mongolischen Medizin und Bariatsch (traditioneller Masseur und Knocheneinrenker). Seine Schwerpunkte sind Akupunktur, traditionelle Pulsdiagnose, Hitzebehandlungen, Aderlass, Massagen, Anwendungen von tierischen und pflanzlichen Präparaten. |
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| Holger Kalweit, Dipl. Psych., Lenzkirch-Kappel
Psychologe, Psychotherapeut, Ethnologe. Schamanismusforscher mit Schwerpunkt Hawaii, Tibet und Mexiko. Seine besondere Aufmerksamkeit gilt den Urüberlieferungen der Völker über Weltentstehung, Geburt der Menschheit, Weltkatastrophen und Kulturentwicklung. Er entwickelte auf der Grundlage des Schamanentums eine neue Therapie, die Naturtherapie, und aus dem tibetischen Dunkelretreat die Dunkeltherapie. |
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Vyjayanthi Kashi, Indien
wurde von früher Kindheit an in Bharatnatyam, Kuchipudi und rituellen indischen Tempeltänzen unterrichtet. Sie lernte bei legendären Gurus und wurde zu einer führenden Kraft im indischen Tanztheater. In ihrem Temperament vereinigt sie den tiefen Respekt vor der indischen Tradition und die lodernde Flamme der Kreativität. So entwickelte Vyjayanthi ein Repertoire von Heilungsansätzen durch Tanz und Bewegung und erforscht die Tiefen des Tanzes als Heilmethode für soziale Gesundung sowie als Inspiration und Kreativität. Sie arbeitet heute erfolgreich mit Straßenkindern und Frauen mit Gewalterfahrung in Indien. |
| Robert Josef Kozljanic, Dr. phil., M.A., München
Philosoph, Ethnologe, Psychologe, Dozent und Publizist. Exkursionen zu Sagen-Orten. Religions-, Sozial- und Lebensphilosophie, Philosophische Anthropologie und Kulturanthropologie, mythischer und ästhetischer Naturzugang, Naturphilosophische Praxis, Tiefenökologie, Interkulturelle Philosophie. Veröffentlichungen zu Kunst und Mythos, Ernesto Grassi, Der Geist eines Ortes - Kulturgeschichte und Phänomenologie des Genius Loci. |
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Stanley Krippner, Ph.D. , U.S.A.
Professor für Psychologie am Saybrook Graduate School and Research Center, San Francisco, Kalifornien. Er hat Schamanen in Nord- und Südamerika, Europa, Asien und Afrika beobachtet, und mit ihnen zusammengearbeitet. Er präsentiert seine Erkenntnisse in zahlreichen Artikeln und in seinem Buch "Zwischen Himmel und Erde: Spirituelles Heilen der Schamanen, Hexen, Priester und Medien" Dusslingen: Chiron Verlag, 1987 (Spiritual Dimensions of Healing - German edition) |
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Maile Ngema Lama, Nepal wurde bereits mit 8 Jahren in der Wildnis von den Urahnen der Schamanen berufen und in das schamanische Heilwissen eingeweiht. Sie wuchs in einem Bergdorf der Tamang auf, die zur tibetischen Sprachgruppe gehören. Nach der weiteren Ausbildung in ihrer Stammestradition begann sie mit 11 Jahren zu praktizieren. Sie ist ca. 50 Jahre alt, gehört zum Volk der Tamang und ist heute eine der berühmtesten Heilerinnen von Nepal. |
| Loren Leon Lewis, U.S.A.
Stammesführer der Assiniboine Nordamerikas und einer der letzten Überlieferer der Heilungsrituale und heiligen Gesänge. Er will das Wissen der alten Zeremonienmeister weitergeben zur Heilung des Menschen und der Mutter Erde. |
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Kurt Lussi, Kurator, Schweiz |
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Margret Madejsky, Heilpraktikerin, München |
| Claudia Müller-Ebeling, Dr. phil. Hamburg Ethnologin und Kunsthistorikerin. Zu ihren wissenschaftlichen Spezialgebieten gehört vor allem die visionäre Kunst, Dämonisierung der Natur in der Kunstgeschichte, Thangkamalerei und Schamanismus. Ihre Arbeit hat in zahlreichen Publikationen wie z.B. "Schamanische Wissenschaften”, "Hexenmedizin”, "Schamanismus und Tantra in Nepal` Niederschlag gefunden. |
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Hassan Muwonge, Uganda, Ostafrika
Der Heiler slebt in Süden Ugandas und ist Mitglied von PROMETRA Uganda. Wie seine Mutter hat auch er die spirituelle Gabe mit bestimmten Geistern kommunizieren zu können. In der Waldschule von Buyijja ist er daher in der Gruppe der spirituellen Heiler. Wenn sich die spirituellen Heiler dort treffen, ist neben Ritualgegenständen, ein Feuer als Symbol der Transformation und Einladung sowie Ehrung der Geister notwendig. Durch bestimmte Lieder, Instrumente (oft Trommeln und Rasseln) werden bestimmte Geister besungen, die sich gegebenenfalls zeigen, indem sie einen Heiler besetzen und durch ihn sprechen. Der Heiler gerät dabei in Trance und kann sich, nachdem der Geist ihn wieder verlassen hat, meist nicht daran erinnern, was der Geist gesagt hat. Deshalb ist es sinnvoll, wenn er einen Helfer an seiner Seite hat. |
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Michel Odent, Dr. med., England
leitete 24 Jahre die Geburtshilfe-/Gynäkologieabteilung eines Krankenhauses. Er entwickelte in den 1960ern und 1970ern im Pithivier Krankenhaus in Frankreich als Pionier die ersten Geburtszimmer und die ersten Gebärpools. Er gründete das Primal Health Research Center in London (UK), das die Langzeitauswirkungen der Primärperiode hinsichtlich Gesundheit, Sozialisierung, Aggessionspotential und Liebesfähigkeit erforscht und auch interkulturellen Vergleichen Rechnung trägt. Er ist Autor von ca. 50 wissenschaftlichen Publikationen, 11 Büchern in 21 Sprachen und einer Internetdatenbank www.birthworks.org/primalhealth |
| Laura Pacheco, Heilerin und Chiropraktikerin, Peru
Laura Pacheco ist Heilerin der Mochica, einer Prä-Inka-Kultur Perus. Sie hatte in jungen Jahren einen schlimmen Verkehrsunfall mit Knochenbrüchen, Lähmungserscheinungen und Nervenausfällen. Verletzungen im Gehirn bedrohten ihr Leben, die Schulmedizin war machtlos. Nach langer Suche fand sie einen erfahrenen alten Heiler der Mochica. Fasziniert von dem Behandlungserfolg, bat sie den Heiler, ihr dieses Wissen zu vermitteln. Es folgten viele Jahre des intensiven Lernens und Praktizierens. Der Lehrer sprach nicht über sein Wissen, er schulte Laura durch Fühlen, Beobachten und Anwenden. Laura Pacheco möchte diese alte, sehr effektive Heilmethode gerne an engagierte und interessierte Menschen weitergeben. |
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Pai Eli, Manoel Rabelo Pereira, Candomblé-Priester, Brasilien
Pai Ely ist ein ehemaliger Bankangestellter. Ab seinem 40. Lebensjahr begann er Geister und Orishas (afrikanische Gottheiten) zu sehen. Er hat gegen die Anwesenheit dieser Entitäten gekämpft, speziell, als sie ihm sagten, dass er gerufen wird, um Heiler zu werden. Aber die Wesenheiten machten schreckliche Vorhersagen und jede Prophezeiung traf ein. Die Tochter des Bankpräsidenten wurde schwer krank. Nach einer Sitzung mit Pai Ely verbesserte sich ihr Zustand derart, dass eine vorher geplante Operation abgesagt wurde. Solche Vorfälle führten schließlich zu einem Wandel Pai Elys von einem Bankangestellten zu einem pai-de-santo („heiliger Vater“). Meister Oascati, der Lehrer Pai Elys, lebte in Benin, Afrika. Pai Elys Worte: „Die Botschaft des Geistes zeichnet nur einen kleinen Teil des Bildes; das Medium muss den Rest malen.“ |
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Hi ah Park, Schamanin, Korea |
| Sylvie Peipe, M.A., München
Ethnologin und Ayurvedatherapeutin. Sie studierte Ethnologie, Religionswissenschaft und Finnougristik in München und Helsinki und spezialisierte sich auf indische Philosphie, Ayurveda und Medizinethnologie. Ihre Magisterarbeit verfasste sie zu dem Thema “Indische Arzneipflanzen”. Seit 2002 erlernt sie die praktische Anwendung ayurvedischer Heilverfahren bei Lehrern in Indien und Deutschland. |
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| Tarun Prajapati, MSc., Indien
M.Sc. für medizinische Pflanzen von der Gujarat Universität in Jamnagar (Gujarat), Indien und spezialisiert in verschiedenen Bereichen wie Ayurveda, Vrikshayurveda, Ethnomedizin, Anbaupraktiken medizinischer Pflanzen, biologischer Landwirtschaft etc.. Er ist ein bekannter Autor verschiedener Bücher auf diesem Sektor sowie Mitautor des "Handbook of Medicinal Plants". Dr. Prajapati ist der Verwalter des Asian Medicinal Plants and Health Care Trust. |
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| Mohan Rai, Schamane, Nepal
Direktor des Shamanistic Studies and Research Centre in Kathmandu, Nepal. Mohan Rai (Jg. 1928) ist eine zentrale Persönlichkeit der schamanischen Kultur im Himalaya. Er stammt aus dem Grenzgebiet Nepal/Bhutan und gehört zum mongolischen Volk der Rai bzw. Kirati. Sein Vater war ein sehr berühmter Kirati-Schamane (“mudung”). Er arbeitet mit Schamanen aus ganz Nepal zusammen |
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| Parvati Rai, Nepal
ist Kirati-Schamanin und praktiziert seit 45 Jahren. Wie alle Menschen der Kirati-Tradition gehört Parvati Rai keiner Religionsrichtung an, sondern verehrt ausschließlich die Natur. Bei den Kirati nehmen Schamanen eine zentrale Rolle im Leben der Gesellschaft von der Geburt bis zum Tod ein. Im Alter von neun Jahren hatte Parvati Rai ihre erste Initiationserfahrung. Mit 16 bekam sie ihre Anerkennung zur Schamanin. Heute lebt sie in Kathmandu und arbeitet als Schamanin für die Kiratu-Gemeinschaft. Mithilfe des Zentrums von Mohan Rai unterstützt sie mit ihrer Arbeit die Kirati Foundation. Sie ist seit dem 15. Lebensjahr verheiratet und Mutter von vier Kindern. Geboren ist sie 1946 in Bjojpun Chhinaku, Ost Nepal. |
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| Christian Rätsch, Dr. phil., Hamburg
Ethnopharmakologe und Altamerikanist. Er lebte fast drei Jahre mit den Lakandonen-Indianern im mexikanischen Regenwald und bereist seither viele Orte in der äußeren und inneren Welt. In Publikationen wie z.B. "Indianische Heilkräuter”, "Rituale des Heilens”, "Die Steine der Schamanen” und vor allem der ”Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen” wird seine jahrzehntelange Forschung der Öffentlichkeit zugänglich. |
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Fabio Alberto Ramirez, Dr. med., Kolumbien
Arzt in eigener Klinik nahe Bogota, Kolumbien. Er verbindet die moderne Medizin mit Ritualen des amazonischen Yagé-Schamanismus. Er ist Schüler des bekannten Schamanen Isayas Mavisoy des Inka-Volkes. Durch ihn wurde er zum Ritual-Leiter ausgebildet. Nach dem ethno-pharmakologischen Studium in sakralen Zeremonien bei Huitoto-Meistern begann er vor acht Jahren mit der Integration von archaischen Ritualen in schulmedizinische Therapieformen. |
| Andreas Reimers, Dr. med., Münster
Nervenarzt und Psychotherapeut in eigener Praxis tätig. Im Rahmen seiner wissenschaftlichen Tätigkeit befasst er sich mit veränderten Bewusstseinszuständen in Meditation, Mystik und Schamanismus. Sein ethnologischer Schwerpunkt ist der Schamanismus bei den Bergvölkern Nepals. An der Universität Münster leitete er das Projekt "Krankheit und Heilung im kulturellen Kontext". In der ETHNOMED-Therapeuten-Fortbildung wird er die Synthese von traditionellen Heilmethoden und Medizin herstellen hinsichtlich der “Kartographie des Bewusstseins”, “Tiefenpsychologische Ansätze”, “Systemische hypnotherapeutische Ansätze” , “Psychosomatische Ansätze”. |
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Olaf Rippe, Heilpraktiker, München
Heilpraktiker mit eigener Praxis in München. Als Mitbegründer der Arbeitsgemeinschaft „Natura Naturans - Traditionelle Abendländische Medizin“ bietet er Seminare speziell zur Heilkunde nach Paracelsus sowie zur Kräuterheilkunde, Astrologischen Medizin, Humoralmedizin und Homöopathie an. Er schreibt regelmäßig für naturheilkundliche Fachzeitschriften und ist Mitautor der Bücher „Paracelusmedizin“ und „Die Kräuterkunde des Paracelsus“. Sein besonderes Anliegen ist die Integration der überlieferten volksmedizinischen Erfahrungen und des hermetischen Wissens alter Meister in die Heilkunde von heute. |
| Florian Rubner, M.A. München
Ethnologe und interkultureller Coach. Florian Rubner hat Ethnologie, Interkulturelle Kommunikation und Religionswissenschaft an der LMU München studiert. Während des Studiums spezialisierte er sich auf die Medizinethnologie und das Phänomen Schamanismus, sowie auf den regionalen Schwerpunkt Südamerika. Seine Magisterarbeit schrieb er über "Erwerb und Anwendung von schamanischem Wissen im Kontext von Ayahuasca bei den Shipibo-Conibo" (Peru). Seit Ende des Studiums arbeitet er als freier Trainer, Dozent und wissenschaftlicher Berater und ist seit 2003 Leiter der interdisziplinären Studentenfortbildung des Instituts für Ethnomedizin. |
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Pablo Russell, Medizinmann, Kanada
Vollblut Indianer des Blackfoot-Blood Tribe in Alberta / Kanada. Er lebt heute in Calgary, ist Lehrer, Medizinmann, Sonnentänzer und Sonnentanzführer beim Morris Crow Sonnentanz im Blood Reservat. Pablo wurde von seinen Großeltern bei den Blood Indianern erzogen und erhielt so das traditionelle Wissen seines Stammes in direkter Linie. Er arbeitete mit vielen First Nation Organisationen weltweit zusammen. Er lehrt den kulturellen Hintergrund, die Weltanschauung, Wertesysteme und die heiligen Zeremonien der Blood Nation. Er engagiert sich stark in Teepee-Camps, in denen Drogensüchtige, Alkoholiker und straffällig gewordene Menschen ihren Weg zurück zu ihren Schöpfungskräften finden lernen. Er arbeitete als kultureller Berater für die Native Archives Special Collection des Glenbow Museums in Calgary/Alberta. Für seine Leistungen auf dem Arbeitsgebiet der Aboriginal Education wurde er mit dem Dr. Joseph Crowshoe Award ausgezeichnet. Im November 1999 gestaltete er zusammen mit der Four Winds Associaton in Lausanne eine Konferenz und ein PowWow mit Aborigines, Pygmäen, sibirischen Schamanen, Crow, Cheyenne und Lakota, mit dem Ziel, Naturvölker bzw. deren Vertreter weltweit zu einer Initiative zur „Rettung von Mutter Erde“ zu vereinen. |
| Amelie Schenk, Dr. phil., Mongolei
Ethnologin mit Schwerpunkt Heilweisen der Stammeskulturen. Sie lebte bei den Indianern Nordamerikas und später in Indien mit Lehrauftrag an der Benares Hindu University mit Forschungsreisen in den Himalaya. Derzeitiger Schwerpunkt ist die Mongolei. Ihr Anliegen ist es, die Vermittlung des Wissens und der Kulturtechniken der alten Völker zu fördern. Sie ist Mitgründerin der "Freunde des Altai e.V.” und eines Ost-West-Zentrums in der Mongolei, wo sie zur Zeit lebt. |
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Jörg Peter Schröder, Dr. med., Budenheim
arbeitet seit 16 Jahren als Arzt, Coach und Supervisor auf den Gebieten systemischer Prozesse, Kommunikation und (Lebens-) Führung. Als renommierter Change-Agent, visionärer Moderator und enthusiastischer Querdenker unterstützt er Unternehmen, Organisationen und Individuen auf den Gebieten Führung in Umbruchzeiten, Unternehmensgesundheit, Persönlichkeitsentwicklung und kommunikativer Prozessarbeit. Er moderiert Tagungen und Kongresse und hält internationale Seminare, Workshops und Vorträge zu den Themen: Authentische Persönlichkeitsentwicklung, Inner Change, Turnaround und Neuanfang, Blockadenabbau und Stressbewältigung, Lebendiges Selbst- und Projektmanagement, Focusing, Cranio-Sakrale-Therapie und kommunikative Prozessarbeit, Gelenkte Imagination, Integrative Entspannung und Meditation. |
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Sekagya Yahaya, Dr. med., Uganda, Ostafrika
Schulmediziner und spiritueller Heiler und Direktor von PRO.ME.TRA Uganda. Die Organisation wurde im Jahr 2000 als weitere Vertretung von insgesamt 22 Ländervertretungen weltweit von PRO.ME.TRA International gegründet. PRO.ME.TRA heißt PROmotion de la MEdicine TRAditionelle und hat seinen Ursprung 1971 im Senegal, Westafrika und möchte traditionelle Medizin fördern und traditionelle Heiler vernetzen. Im Süden von Uganda, nicht weit von der Hauptstadt entfernt, gründete Dr. Sekagya das BU.ME.TRA Waldprojekt nahe dem Dorf Buyijja. Dort treffen sich wöchentlich traditionelle Heiler der Region, die sich unterstützen, austauschen und fortbilden. Sie befassen sich dabei mit materiellen und nicht materiellen afrikanischen traditionellen therapeutischen Praktiken. In der Waldschule von Buyijja gibt es 3 Klassen, eine für Theorie, eine für Praxis und eine spirituelle Klasse. Die spirituelle Klasse besucht nicht jeder, sondern nur diejenigen, die eine spirituelle Gabe haben. |
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Saira Serikbajewa, Schamanin, Kasachstan
Saira Serikbajewa steht seit früher Kindheit mit der traditionellen Medizin ihres Volkes in Verbindung und arbeitet seit 20 Jahren als Schamanin. Die Kasachen sind ein Nomadenvolk, das seit Urzeiten eine Vielfalt von Heilverfahren aus der Natur entwickelt hat. Diese wurde durch die medizinische Erfahrung anderer Völker Zentralasiens, Chinas, Indiens und des arabischen Orients ergänzt. Die Therapie, die Saira und Maria demonstrieren werden, ist die Wachstherapie. Diese alte Heilweise hilft, den Patienten zu reinigen und zu heilen: auf der physischen, emotionalen, mentalen und geistigen Ebene. |
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Mingma Sherpa, Schamane Nepal |
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Wolf Dieter Storl, Dr. phil., Ethnobotaniker, Isny |
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Gerhard Kadir Tucek, Dr. phil. |
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Lucius Werthmüller, Basel, Schweiz |





























