ETHNOMED Institut für Ethnomedizin e.V.


INTENSIV-PRAXIS-SEMINAR 2008

FORTBILDUNGETHNOTHERAPIEN

Wissen – Erkennen – Heilen

des Instituts für Ethnomedizin


Seit Jahrtausenden sind die Erkenntnisse aus den Botschaften der Natur und die transzendale Kommunikation das Geheimnis alten Heilwissens.

Lassen Sie uns in drei Tagen die Grenzen des Verhaltens. Erlebens und Bewusstseins überschreiten und neue Dimensionen heilerischen Schaffens ergründen. Erleben Sie in dieser ausgesprochen praxisnahen Fortbildung intensiv das Wirken von Heilern aus Peru, Mexiko, Kasachstan und unserer eigenen Kultur. Wir laden Sie ein, die vorgestellten Methoden selbst zu üben, zu erfragen, zu beobachten – von handfesten chiropraktischen Anwendungen der Mochica, einer prä-inka-Kultur über archaische Heilrituale bis hin zum Aufspüren der spirituellen Wurzeln einer jeden Krankheit. Mit Wissenschaftlern erleben Sie angewandtes archaisches Wissen aus den Heilweisen der Natur. Mitten im Naturschutzgebiet des Paterzeller Eibenwaldes, dem Baum unserer Heiler-Vorfahren, der Magier und Druiden, erfahren Sie das Orakeln und „Raunen“ der Runen, hören das Wispern der Pflanzengeister und erforschen die Botschaften in Ihren eigenen inneren Tiefen.

! Frühanmelder-Ermäßigung bis 31.5.2008 ! Sofort anmelden am Ende dieses Programms !

PROGRAMM

DONNERSTAG 9.10.2008

19.00 Uhr bis ca.21.00 Uhr: Abendvorträge der Referenten und Heiler in der Ludwig-Maximilians-Universität München, Pettenkoferstr. 11

FREITAG 10.10.2008 BIS SONNTAG 12.10.2008

Intensiv-Praxis-Fortbildung im Paterzeller Eibenwald

Ende: Sonntag ca. 17.30 Uhr


INTENSIV-PRAXIS-FORTBILDUNG 2008

Referenten (alphabetisch)


Maria-Elisabeth, Medium, Deutschland

Jede Krankheit basiert auf Ursachen, die im Feinstofflichen zu suchen sind oder spirituelle Auslöser haben. Fast alle Heiltraditionen ursprünglicher Völker kennen Trancezustände um Krankheitsursachen zu erkennen. Der Heiler oder Schamane stellt dabei eine besondere Verbindung zum Kranken her und kann damit intuitiv den Auslöser oder den Anlass der Erkrankung finden und Impulse zur Heilung geben. Noch einen Schritt weiter geht der schamanische Röntgenblick. Dabei geht das Medium in einem veränderten Bewusstseinszustand mit einem speziell geschulten Blick durch alle Ebenen des Körpers und sieht dabei den Zustand der Organe und Körperregionen. Es zeigt sich dabei auch die ganz konkrete physische Beschaffenheit. Eine feinere Wahrnehmung ist bereits bei vielen Menschen vorhanden und kann geschult und geübt werden. In der Fortbildung führt Maria-Elisabeth in das Thema und ihre Arbeitsweise ein. Persönliche Fragen sind möglich. Ziel der Übungen ist die Erweiterung der Wahrnehmungsfähigkeit und die Hinführung an die medialen Fähigkeiten der Teilnehmer. Einzigartig ist dabei die praktische Selbsterfahrung als auch die hellsichtige mediale Begleitung bei den Übungen. Spirituelle Wahrheiten werden hier lebendig und können direkt selbst erfahren und im Gespräch nachvollzogen werden. Maria-Elisabeth praktiziert ihre Arbeit als Medium seit vielen Jahren, erläutert und demonstriert ihre Techniken in der praktischen Anwendung und bringt dabei die Teilnehmer an die eigenen intuitiven heilerischen Fähigkeiten.


Hardy Hoffmann, Runen- und Meditationsexperte, Deutschland

Die Druiden wirkten in früheren Zeiten mit den Heilströmen der Runen, durch die sie zu innerer Kraft kamen, Reinigungen vornahmen oder auf Krankheiten einwirkten, mental und physisch. Runen sind universelle Kraftsymbole der Nordmeervölker. In unserer Heimat wurden Runen seit uralten Zeiten eingesetzt, um das Wissen um die Kräfte der Natur zu erlangen und sie leicht im Alltag zu nutzen. Mit Abschluss in der Transzendentalen Meditation T.M. und Studienreisen nach Indien, SO-Asien und Australien spezialisierte sich Hardy Hoffmann auf die Techniken der Natur-Religionen der alten Nordmeervölker Europas. Er ist heute führende Größe im Bereich der Runen-Magie und vermittelt ihre Fertigkeit in Verbindung mit Schulung der Intuition und dem Erkennen der Vorsehung. Mit diesen Fertigkeiten üben wir das Aufspüren von Energiefeldern, das Aufnehmen von energetischen Strömen und die praktische Anwendung der Erdkraftfelder. So werden Sie in diesen Tagen Ihre persönliche Rune finden und die Kräfte der Natur und ihrer Wesenheiten in und um sich spüren, sowie viel Wissenswertes über die Kräfte der Natur entdecken. Dieses uralte Wissen soll hier zu neuem Leben erweckt werden.


Kokopelli, Traditioneller Tänzer der Azteken & Anthropologe, Mexiko

Jorge A. Kokopelli Guadarrama, Sohn von Nopaltzin, wurde früh von seiner Familie getrennt um die aztekischen Traditionen zu lernen. An der National School of Anthropology and History studierte er Anthropologie. Aus persönlicher Überzeugung setzt er sich dafür ein, die Wurzeln seiner Kultur zu vermitteln, damit die Welt einen Teil dieser wunderbaren Tradition kennen lernt. Die Azteken, auch Mexicas genannt, waren eines der bedeutendsten Völker im präkolumbianischen Mexiko. Kokopelli zeigt in diesen Tagen die bis heute lebendigen Rituale seines Volkes. Es werden Mythologien weitergegeben über das indigene, spirituelle Erbe der Azteken sowie Visionen des Volkes über die Zukunft in unserer modernen Welt. Rituale zur Reinigung des Energiekörpers oder der Aurareinigung nehmen einen besonderen Stellenwert ein. Mit aztekischen Rhythmen und dem Klang der Medizintrommel werden Reisen in andere Bewusstseinszustände unternommen, um den Energiekörper zu reinigen und die täglichen Blockaden zu lösen. Mit einem speziellen Ritual – Gebet zur Erde -ruft man nach aztekischer Vorstellung Energie aus dem Kosmos, die Krankheiten heilt, Gebete oder Danksagungen übermittelt oder Antworten auf wichtige Fragen gibt. Es ist ein lebendiges Gebet an die Erde, uns zur universellen Größe des Seins zu erheben. Eigene Trommeln können mitgebracht werden.


Laura Pacheco, Heilerin, Peru

Laura Pacheco hatte in jungen Jahren einen schlimmen Verkehrsunfall mit Knochenbrüchen, Lähmungserscheinungen und Nervenausfällen. Verletzungen im Gehirn bedrohten ihr Leben, die Schulmedizin war machtlos. Nach langer Suche fand sie einen erfahrenen alten Heiler der Mochica, einer prä-inka-Kultur Perus. Er behandelte sie, und Laura Pacheca genas in kurzer Zeit vollkommen und konnte Sport und Studium wieder aufnehmen. Sie bat den Heiler inständig, ihr dieses Wissen zu vermitteln, doch er weigerte sich zunächst, die alte und bisher geheime Tradition seiner Vorfahren weiterzugeben. Schließlich gab er Lauras drängenden Bitten nach, und es folgten viele Jahre des intensiven Lernens und Praktizierens. Der Lehrer sprach nicht über sein Wissen, er schulte Laura durch Fühlen, Beobachten und Anwenden. Ihr Meister starb 2006 und hinterließ nur Laura sein einzigartiges Erbe. Laura Pacheco nimmt die große Verantwortung zur Heilung der Menschen in der Welt wahr und möchte diese alte, sehr effektive Heilmethode gerne an engagierte und interessierte Menschen weitergeben.


Saira Serikbajewa, Heilerin, Kasachstan und  Maria Gavrilenko, Professorin für Sprachen, Kasachstan

Saira Serikbajewa steht seit früher Kindheit mit der traditionellen Medizin ihres Volkes in Verbindung und arbeitet seit 20 Jahren als Schamanin. Die Kasachen sind von je her ein Volk der Nomaden, das seit Urzeiten eine Vielfalt von Heilverfahren aus der Natur entwickelt hat und durch die medizinische Erfahrung anderer Völker Zentralasiens, Chinas, Indiens und des arabischen Orients ergänzte. Die Therapie, die Saira und Maria demonstrieren werden, ist die Wachstherapie. Diese Therapie kann jeder anwenden, verstehen können sie jedoch nur die "Feuer-, Wasser-, Luft- und Erdmagier", diejenigen, denen sich durch ihr langjähriges Praktizieren die Sprache der Natur offenbart hat. Der Therapie liegen die Eigenschaften des Bienenwachses zugrunde. Durch diese Therapie kann man Menschen, Tieren, Pflanzen und sogar Autos oder Häusern helfen. indem man bei der Behandlung die Kraft des Feuers und des Wassers anspricht und in die Therapie mit einbezieht. Jegliches Problem kann gelöst, Betrug aus Licht gebracht werden, Magie, Hexerei und böser Blick verlieren ihre Macht. Neues kann eingeleitet werden., Hilfe vermittelt, das Leben zu meistern, den Weg zu öffnen, frei zu machen,  manchmal sogar auch das Leben retten. Die Wachstherapie kann niemandem schaden, sie kann nur helfen. Die Biene - die Mutter vom Wachs, findet in der Blume nur den Nektar, die Spinne jedoch nur das Gift. Das ist die gute Eigenschaft der Biene - das Böse zu übergehen, das Gute vom Bösen trennen zu können, die Wahrheit von der Unwahrheit zu unterscheiden. Diese alte Heilweise, von uns tiefgründig studiert und verfeinert, hilft uns, den Patienten zu reinigen und zu heilen: auf der physischen, emotionalen, mentalen und geistigen Ebene.


Dr. Wolf Dieter Storl, Ethnobotaniker, Schamanenforscher, Deutschland

Die indigenen Wurzeln der europäischen Heilpflanzenkunde. Die indigenen Völker nördlich der Alpen, die Germanen, Slawen und vor allem die Kelten, prägen Aspekte der Volksmedizin bis zum heutigen Tag. Nicht nur wurde im ländlichen Raum das Wissen um die endemischen Kräuter - darunter auch die Archäophyten, die mit den ersten Bauern kamen - überliefert, sondern auch verschiedene Sammel- und Ausgrabrituale, sowie Rituale der Zubereitung und der Einnahme. Träger dieser „kleinen“Tradition waren vor allem die Frauen. Dieses indigene Heilsystem war in einem archaischen Weltbild eingebettet, das sich erheblich von der kulturellen Matrix der „großen“ Tradition der offiziellen Kloster-, Apotheker- und Ärztemedizin, unterschied. In diesem Seminar wollen wir etwas über diese Heilkunde erfahren, indem wir, während einer Exkursion in freier Natur, endemische Pflanzen im ethnomedizinischen Kontext vorstellen.

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INTENSIV-PRAXIS-FORTBILDUNG 2008

Orte:

9.10.2008: Vortragsabend in der Universität München, Pettenkoferstr. 11

10.-12.10.08: Intensiv-Praxis-Fortbildung, Seminarhaus Eibenwald, nahe München

(Anfahrtsbeschreibung und Unterkunftsmöglichkeiten werden mit der Anmeldebestätigung verschickt)

Zeiten:

Do. 9.10.08: 19-21 Uhr

Fr. 10.10.08: 9-19 Uhr

Sa. 11.10.07: 9-19 Uhr

So. 12.10.07 9-17.30 Uhr

Hinweis: Traditionelle Heiler und Referenten anderer Kulturen denken oft nicht in unseren westlichen Strukturen. Wir bitten deshalb verständnisvoll und flexibel mit sich verändernden Programminhalten und Zeitplänen umzugehen. Unerwartetes und Überraschendes ist erfahrungsgemäß im Bereich der Ethnomedizin unausweichlich.


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INTENSIV-PRAXIS-FORTBILDUNG 2008

Anmeldung


Ich melde mich hiermit verbindlich an (bitte ankreuzen, Anmeldung gilt nur bei gleichzeitigem Zahlungseingang):

Anmeldezeitraum:


0 ab 1.Juni 2008 EUR 449.-

(Poststempel und Überweisungseingang!)

0 Ich habe die vollständige Teilnahmegebühr in Höhe von ________ auf das Konto ETHNOMED, Stichwort "Intensiv-Praxis-Fortbildung 08", Postbank München, Konto-Nr. 614778-804, BLZ 700 100 80 (IBAN DE44 7001 0080 0614 7788 04 BIC PBNKDEFF) überwiesen. Die Kopie des Überweisungsformulars liegt bei.

0 Ein Verrechnungsscheck liegt bei.

Anmeldebedingungen: Die Anmeldung ist nur mit gleichzeitigem Zahlungseingang gültig. Studenten (gegen Nachweis) sowie Teilnehmer von bereits 2 oder mehr ETHNOMED-Veranstaltungen erhalten 10% Ermäßigung. Bei Rücktritt bis zum 31.8.08 wird eine Stornogebühr von EUR 50.- einbehalten. Bei Absage nach dem 1.9.08 und bei Nichterscheinen wird die volle Teilnahmegebühr berechnet. Die Teilnahme an der Intensiv-Praxis-Fortbildung 08 wird mit voller Gültigkeit auf die Therapeuten-Fortbildung ETHNOMED angerechnet. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung. Programmänderungen & Irrtum vorbehalten.


PERSONEN-ANGABEN: Vorname, Name, Titel:


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Straße:


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PLZ, Ort:


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E-Mail:


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Datum, Unterschrift:


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Anmeldung bitte schicken/faxen an +49-89-40 90 81 29

ETHNOMED e.V. • Melusinenstr. 2 • D-81671 München